Filmfest München: „78/52“, „David Lynch: The Art Life“, „The Man“, „Brigsby Bear“

Das 35. Filmfest München ist vorbei. Es waren wieder wunderbare neun Tage. Ich habe 30 Filme gesehen (vielleicht so viele wie bei keinem Festival zuvor), drei weitere Veranstaltungen besucht und auch zwei etwas ruhigere Tage eingelegt, an denen ich vor allem mit Freundinnen in Hotelbars oder vor dem Gasteig gesessen bin und gute Gespräche geführt habe. Abschließen will ich das Ganze nun mit einem letzten Blogpost, in dem ich noch einmal meine Eindrücke von ein paar der gesehenen Filmen schildere.

Ein Film, den ich natürlich sehen musste, war „78/52“. Diese Dokumentation beschäftigt sich allein mit der berühmten Duschszene in Alfred Hitchcocks „Psycho“. Regisseur Alexandre O. Philippe war vor ein paar Jahren bereits mit der (unter „Star Wars“-Fans umstrittenen) Dokumentation „The People vs. George Lucas“ auf dem Filmfest München zu Gast. Auch dieses Mal war er persönlich angereist und stand dem Publikum nach dem Film für ein Q&A zur Verfügung.
78/52Der Titel „78/52“ leitet sich aus der Länge der Duschszene (in Sekunden) und der Anzahl der Schnitte darin ab. Mit Hilfe von Interviews mit anderen Filmschaffenden und Kreativen wie Guillermo del Toro, Bret Easton Ellis, Eli Roth, Elijah Wood, Peter Bogdanovich oder Schnittlegende Walter Murch wirft Philippe nicht nur einen Blick auf den Entstehungsprozess der vielleicht berühmtesten Filmszene der Kinogeschichte, sondern arbeitet auch den enormen Einfluss heraus, den diese Szene seitdem auf das Kino hatte. Hitchcock hat damit dramaturgisch, musikalisch, schnitttechnisch und auf viele weitere Arten Neuland betreten und mit alten Konventionen gebrochen. Leider sind die meisten an der Entstehung von „Psycho“ beteiligten Personen bereits verstorben. Als einzige von ihnen hat Philippe noch eine der als Body Doubles für Janet Leigh dienenden Frauen interviewen können.
„78/52“ ist für Kino- und ganz besonders Hitchcock-Fans natürlich ein Muss. Der Film bringt einem keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse, verdeutlicht aber einmal mehr den Einfluss und die Bedeutung, die Hitchcocks Werk im Allgemeinen und „Psycho“ im Besonderen in der Filmgeschichte einnehmen. Alexandre O. Philippe hat auf dem Filmfest übrigens verraten, dass er momentan an einer Doku-Fernsehserie arbeitet, bei der in jeder Folge eine andere berühmte Filmszene behandelt werden soll. Danach werde ich auf jeden Fall die Augen offen halten.

David Lynch: The Art LifeEbenfalls in der Reihe „Lights! Camera! Action!“ wurde die Dokumentation „David Lynch: The Art Life“ gezeigt. Ich erinnere mich noch an eine andere beeindruckende Dokumentation über den Kultregisseur, die einfach den Namen „Lynch“ trug und vor zehn Jahren auf dem Filmfest gezeigt wurde. Darin konnte man David Lynch nicht nur als Filmemacher kennen lernen, sondern als Allroundkünstler, der insbesondere sehr interessante Fotos schoss. Auch in „The Art Life“ geht es nun, wie der Titel verspricht, um David Lynch als Künstler. Um seine Filme geht es hier kaum, dafür aber um sein Leben und seine Biographie. Man sieht Lynch vor allem beim Malen und beim Schaffen von Skulpturen zu. Über diese Bilder haben die Regisseure Jon Nguyen und Rick Barnes die Stimme David Lynchs gelegt, der uns aus seinem interessanten Leben erzählt. Er beginnt mit Kindheitserinnerungen und schildert dann seine Anfänge als Künstler. Ein bisschen wirkt das so, als würde man sich ein mit Bildern unterlegtes Hörbuch anhören. Es hat schon fast etwas Meditatives, einem ganz in sich und seine Kunst versunkenen David Lynch beim Malen zuzusehen. Doch dank der über diese Bilder gesprochenen autobiographischen Elemente ist der Film auch hochinteressant.

Um Kunst geht es auch in „The Man“. Der dänische Film von Regisseurin Charlotte Sieling erzählt eine Vater-Sohn-Geschichte: Simon (Søren Malling) ist ein weltweit gefeierter Künstler Mitte fünfzig. Sein Sohn Caspar (Jakob Oftebro) hat bisher bei der Mutter gelebt, taucht eines Tages aber im Atelier seines Vaters auf. Der ist gar nicht begeistert, verhält sich abweisend und unhöflich und hofft, den jungen Wilden schnell wieder los zu werden. Doch Caspar hat vor, eine Weile zu bleiben. Auch er ist Künstler, stößt mit seinen von Simon als „Grafitti“ verspotteten Werken bei diesem jedoch auf Ablehnung. Die Konfrontationen zwischen den beiden schaukeln sich mehr und mehr hoch.
The Man„The Man“ ist kein schlechter Film, aber leider auch in keiner Hinsicht besonders herausragend. Die Entwicklung der Vater-Sohn-Geschichte ist äußerst vorhersehbar und selbst die letzte, vielleicht als große Überraschung gemeinte Szene habe ich ab einem bestimmten Punkt kommen sehen. Die Charaktere wirken klischeehaft und auch die Schauspieler haben mich nicht vollends überzeugt. Ich bereue es nicht, „The Man“ angeschaut zu haben, aber viel wird davon bei mir nicht hängen bleiben.

Wesentlich interessanter fand ich da schon „Brigsby Bear“. Der amerikanische Independentfilm von Dave McCary zeigt in den ersten Minuten eine Familie, bei der scheinbar alles in Ordnung ist. Der 25-jährige James (Kyle Mooney) lebt noch bei seinen Eltern und verehrt die Fernsehserie „Brigsby Bear“, mit der er aufgewachsen ist. Erst ein paar Szenen später wird klar, dass James als Baby entführt worden ist und seitdem ein vollkommen von der Außenwelt abgeschottetes Leben bei seinen Entführern gelebt hat. „Brigsby Bear“ ist eine von seinem „Vater“ eigens für James gedrehte Science Fiction-Serie, die James nicht nur unterhalten, sondern ihm auch gute Manieren und wichtige Lebenslektionen beibringen soll. Nachdem James von der Polizei befreit und zu seinen wahren Eltern zurück gebracht worden ist, kann er zunächst nicht fassen, dass außer ihm niemand jemals von „Brigsby Bear“ gehört hat. Weil er sehnsüchtig auf neue Episoden wartet, beschließt er, einfach selbst einen „Brigsby Bear“-Film zu drehen. Dabei hat er zwar die Unterstützung seiner Schwester und einiger neu gewonnener Freunde, doch seine Eltern sehen diese Entwicklung mit Sorge und finden, ihr Sohn solle sich lieber dem (so genannten) realen Leben zuwenden.
Brigsby BearLetztes Jahr lief mit „Slash“ ein so richtig nerdiger Film auf dem Filmfest. „Brigsby Bear“ rangiert auf der Nerd-Skala zwar wohl ein paar Punkte darunter, doch auch hier geht es darum, die teilweise etwas speziellen, nerdigen Hobbies anderer Leute zu akzeptieren und zu verstehen, dass etwa das Schreiben von Slash Fiction oder die an Besessenheit grenzende Beschäftigung mit einer Fernsehserie nicht sinnloser Zeitvertreib sind. Das müssen (kleiner Spoiler!) auch James‘ Eltern mit der Zeit erkennen: während sie zunächst seine Fokussierung auf „Brigsby Bear“ wie gesagt mit Sorge betrachten und ihn zu allerlei anderen sozialen Aktivitäten drängen wollen, verstehen sie später, dass das Fandasein ihren Sohnes keineswegs in die Einsamkeit abdriften lässt. „Brigsby Bear“ ist ein charmanter kleiner Film mit gut aufgelegten Darstellern (darunter u.a. Claire Danes und Mark Hamill, der auch die Figuren in der fiktiven „Brigsby Bear“-Serie spricht). Jeder, dessen Lieblingsserie vorzeitig abgesetzt worden ist, wird James‘ Leiden nachvollziehen können. 🙂


Natürlich habe ich längst nicht über alle Filme gebloggt, die ich dieses Jahr auf dem Filmfest gesehen habe. Ich habe mich meistens auf die Filme konzentriert, die mir gefallen haben (die größte Ausnahme dabei war „Rey“, mit dem ich überhaupt nichts anfangen konnte). Es gab dieses Mal nicht den einen Film, der mir am besten gefallen hat, so wie etwa letztes Jahr „Closet Monster“ oder vor drei Jahren „Under The Skin“. Meine beiden Lieblingsfilme in diesem Jahr waren wohl „Home“ und „The Death and Life of Otto Bloom“. Darüber hinaus haben mir „The Road to Mandalay“, „Handsome Devil“, „Prinzessinnen und Drachen“ und „Überleben in Neukölln“ sehr gut gefallen.

Copyright Bilder: Filmfest München

Spinnen im Schnee („Snowpiercer“ & „Enemy“)

Ich komme gerade aus dem Kino, wo ich im Rahmen der Münchner Fantasy Filmfest Nights, die gestern und heute stattfanden, zwei Filme gesehen habe: „Snowpiercer“ und „Enemy“. Beide waren sehr gut und ich möchte vor dem Schlafengehen noch ein paar Eindrücke hier festhalten.

Auf „Snowpiercer“ habe ich mich gefreut, seit ich vor ein paar Monaten eine sehr gute Kritik dazu im Internet gelesen habe. Der südkoreanische (auf englische gedrehte) Film basiert auf einer französischen Graphic Novel, die nun von Bong Joon-ho fürs Kino adaptiert wurde. Bongs letzter Film war der hervorragende „Mother“, den ich vor ein paar Jahren auf dem Filmfest München gesehen habe, besser bekannt ist er jedoch für „The Host“, den ich noch nicht kenne. „Snowpiercer“ ist ein Science Fiction-Film und ein sehr guter noch dazu, was ja selten genug ist. Die Handlung: In der nahen Zukunft beschließen zahlreiche Länder der Erde, eine Chemikalie in der Atmosphäre zu verteilen, die der globalen Erwärmung entgegen wirken soll. Das Mittel wirkt allerdings etwas zu gut, so dass schon kurze Zeit später der ganze Erdball von Eis und Schnee bedeckt ist. Fast alles Leben auf der Erde wird ausgerottet. Die letzten überlebenden Menschen befinden sich alle in einem riesigen Zug, jenem titelgebenden Snowpiercer. Der Zug ist nach einem klaren Klassensystem geordnet: Während in den vorderen Waggons die Reichen und Mächtigen wohnen, sind ganz hinten die Armen und Unterdrückten zuhause. Curtis (Chris Evans) ist einer von ihnen, will den gegenwärtigen Zustand aber nicht weiter hinnehmen. Er stiftet die anderen Bewohner des letzten Waggons zu einer Revolution an. Nach und nach kämpfen sich Curtis und seine Mitstreiter im Zug nach vorne, Waggon für Waggon.

Gute Science Fiction ist wie gesagt im Kino selten, was vor allem daran liegt, dass es abseits der großen Blockbuster eigentlich kaum Science Fiction-Filme gibt. Die Darstellung fremder oder zukünftiger Welten lässt die Budgets rasch in die Höhe schnellen, so dass „kleine“ Science Fiction-Filme selten sind. „Snowpiercer“ umgeht dieses Problem dadurch, dass die Handlung nur im Inneren des Zuges spielt. Zwar gibt es natürlich ein paar Außenaufnahmen, die den durch Schnee und Eis rasenden Zug zeigen, doch sie sind wohl dosiert eingesetzt. Große Schauwerte hat „Snowpiercer“ aber auch gar nicht nötig, denn die Geschichte, die er erzählt, ist kraftvoll genug und hält auch so einige Bilder bereit, die sich einem ins Gedächtnis brennen.  Unter den Nebendarstellern sind so imposante Namen wie John Hurt („Alien“, „Contact“), Octavia Spencer („The Help“) oder auch Jamie Bell (da fällt mir nur Spielbergs „Tintin“ ein). Dass es sich beim Hauptdarsteller um Chris „Captain America“ Evans handelt, habe ich nicht nur deswegen den ganzen Film über nicht gemerkt, weil er hier Vollbart trägt, sondern auch, weil Evans ein meiner Meinung nach ziemlich ausdrucksloser Schauspieler ist. Dafür ist wie gesagt die zweite Reihe an Darstellern umso besser und eine unter ihnen stiehlt erwartungsgemäß allen die Show: Tilda Swinton, die hier mit Brille und falschen Zähnen kaum zu erkennen ist und eine herrlich fiese Untergebene der Machthaber des Zuges spielt.

Wie jede gute Science Fiction-Erzählung sagt auch „Snowpiercer“ etwas über unsere Gegenwart aus. Während die Bewohner der vorderen Zugteile ein Luxusleben führen, werden die „Hinteren“ von ihnen unterdrückt. Da muss man unweigerlich an die immer weiter auseinander klaffende Schere zwischen Arm und Reich denken. Zu essen bekommen die Armen im Zug nur glibberige Proteinriegel, deren Herkunft unklar ist; zudem werden immer wieder ohne erkennbaren Grund Kinder aus dem hinteren Zugteil entführt oder es rückt ein Erschießungskommando an und dezimiert die Zahl der dort Lebenden. Selbstverständlich werden all diese Elemente im Verlauf des Films aufgeklärt, der überhaupt in sich sehr schlüssig ist. Denn auch die Fragen, woher die Zugzivilisation ihr Wasser und ihre Nahrung nimmt oder warum dieser klägliche Rest der Menschheit denn überhaupt in einem Zug unterwegs ist, werden im Verlauf der Handlung beantwortet. Die Spannung reißt dabei nie ab, weil man sich stets fragt, was die Aufständischen hinter der Tür zum nächsten Waggon erwartet. Darüber will ich allerdings nicht mehr verraten, weil das die Spannung zerstören würde. „Snowpiercer“ ist nicht nur spannend und äußerst kreativ inszeniert, sondern spricht auch eine ganze Reihe wichtiger Themen an, von der Frage des Umgangs mit der globalen Erwärmung bis hin zu den Mitteln, mit denen in Diktaturen das Volk kontrolliert wird.

Das bringt mich direkt zum zweiten Film. In „Enemy“ spielt nämlich Jake Gyllenhaal („Brokeback Mountain“, „Source Code“) einen Geschichtsdozenten namens Adam Bell, der seinen Studenten an einer Stelle des Films erklärt, wie Diktatoren die Kontrolle über ihr Volk behalten. Eines Tages empfiehlt ein Kollege Adam einen Film, den dieser sich ausleiht und abends ansieht. In diesem Film spielt ein Schauspieler mit, der haargenau aussieht wie Adam. Adam traut erst einmal seinen Augen nicht, nach einer kurzen Internetrecherche muss er jedoch feststellen, dass dieser Schauspieler tatsächlich existiert, auf den Namen Anthony St. Claire hört und zufälligerweise in derselben Stadt wie Adam wohnt.

Bei „Enemy“ handelt es sich wie auch schon bei „Prisoners“ um eine Zusammenarbeit zwischen Gyllenhaal und dem kanadischen Regisseur Denis Villeneuve (und obwohl „Prisoners“ bereits im letzten Jahr in den Kinos lief, wurde „Enemy“ als erster der beiden Filme gedreht). Der Film basiert auf einem Roman von José Saramango („Die Stadt der Blinden“) und bietet seinen Zuschauern genau wie „Prisoners“ langsam geschnittene, monochrom gehaltene Szenen, die zusammen mit dem Soundtrack eine bedrückende Stimmung schaffen. Während „Prisoners“ diese Mittel allerdings dazu nutzte, um einen harten Realismus herzustellen, werden sie in „Enemy“ eingesetzt, um eine traumähnliche Stimmung zu erzeugen. Gyllenhaal spielt hier eine Doppelrolle. Adam und Anthony begegnen sich im Lauf des Films und sind genau so ratlos wie der Zuschauer. Sind sie Zwillinge? Ist alles nur Zufall?

„Enemy“ hat ein paar Hitchcock-Elemente, ist aber kein klassischer Thriller, eher schon ein Mystery-Thriller. Mich hat der Film vor allem an David Lynch erinnert, denn genau wie in vielen von Lynchs Filmen wird hier eine verwirrende, teilweise surreale Atmosphäre erzeugt. Zudem gibt der Film keine Antworten, sondern lässt seine Zuschauer das Gesehene selbst interpretieren. In diesen Interpretationen dürften die vier Einstellungen, in denen im Verlauf des Films Spinnen zu sehen sind, eine besondere Rolle einnehmen (wer den Film schon gesehen hat, wird ohne Zweifel wissen, welche Szenen ich meine). Was bedeuten diese Szenen? Trennen sie lediglich bestimmte Abschnitte des Films voneinander? Bedeuten sie, dass man sich gerade in einem Traum befindet? Ganz so einfach ist die Sache bestimmt nicht. Ich habe bereits einen Artikel entdeckt, der den Film und seine (Spinnen-)Bilder interpretiert, ihn aber noch nicht gelesen. Weitere wichtige Fragen: Existieren Adam und Anthony nun wirklich beide oder ist nur einer von ihnen real und der andere lediglich seiner Fantasie entsprungen? Und warum heißt der Film eigentlich „Enemy“? Was bedeutet der Schlüssel? Was soll uns die allerletzte Szene sagen?

Der Film erinnert wie gesagt stark an Lynch, hat bei mir aber auch Assoziationen zu Philip K. Dick, Franz Kafka und Charlie Kaufman geweckt. Ich werde ihn mir auf jedenfall noch einmal ansehen, denn es ist wirklich selten, dass ich einen Film sehe, der so vage und voller Andeutungen bleibt, den ich aber trotzdem so interessant finde, dass ich ihn weiter entschlüsseln möchte (ich könnte damit beginnen, nachzulesen wofür Spinnen in der Traumdeutung stehen). „Enemy“ ist zwar ein ruhiger, aber zu keiner Sekunde langweiliger Film, was vor allem an Jake Gyllenhaal liegt, der die Frustration und Verzweiflung von Adam/Anthony hervorragend spielt. Auch die hypnotische Filmmusik trägt ihren Teil zur Spannung und traumähnlichen Atmosphäre bei.

Es ist schon spät, deswegen werde ich nun schlafen gehen und mein Unterbewusstsein weiter über die Fragen nachdenken lassen, die vor allem „Enemy“ aufwirft. Wahrscheinlich werde ich von riesigen Spinnen träumen, die sich auf Schienen durch das ewige Eis fräsen…

Beide Filme starten schon bald regulär in den deutschen Kinos, „Snowpiercer“ am 3. April und „Enemy“ am 22. Mai. Auch die Amerikaner werden „Snowpiecer“ nun übrigens doch in einer ungeschnittenen Fassung zu sehen bekommen. Ursprünglich wollte Harvey „Scissorhands“ Weinstein den Film nämlich um etwa 30 Minuten kürzen, weil er ihn für ein Massenpublikum als zu schwierig und intellektuell empfand.